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Fliegenfischen mit der Maifliege – beherzigen Sie diese Tipps!

Selbst Einsteigern in den Angelsport ist es bewusst: wer einen erlesenen und zur Jahreszeit passenden Köder an sein Vorfach bindet, erhöht die Chancen auf einen großen Fang signifikant. Wenn Sie diesem Vorsatz folgen und in der Frühlingszeit im Herzen Deutschlands fischen, werden Sie um den Einsatz von Maifliegen nicht herumkommen. Wenn Sie bislang nur Geschichten von riesigen Bachforellen gehört haben, die sich mit der Maifliege als Delikatesse für diese Fische aus dem Wasser ziehen ließen, sollten Sie sich im nächsten Frühjahr die folgenden Tipps zu Herzen nehmen.

Grundsätzliche Tipps zum Fischen mit der Maifliege

Die Maifliege trägt ihren Namen aus einem simplen Grund: Im genannten Monat schlüpfen die Fliegen in freier Natur und werden zu einer echten Leckerei auf der Wasseroberfläche. Ab Mitte Mai sollte man das Geschehen am Wasser auf jeden Fall aufmerksam beobachten. Gerade ältere und erfahrene Forellen, die sonst bei der Auswahl ihrer Nahrung vorsichtig sind, wagen sich in der Aussicht auf eine besondere Köstlichkeit an die Wasseroberfläche. Das Fliegenfischen mit der Maifliege besitzt in einigen deutschen Regionen eine große Tradition, vor allem die Fränkische Schweiz gilt als Mekka der Fliegenfischerei mit diesem Köder. Mit einer perfekten Imitation dieser Fliege mit ihrem länglichen und drahtigen Körper genießen Sie natürlich auch attraktive Aussichten auf einen großen Fang.

Fischen mit der Maifliege: Behutsam und mit hochwertigem Muster

Die ideale Zeit zum Fliegenfischen mit der Maifliege sind die frühen Morgenstunden bei und nach Sonnenaufgang. Nach der Eiablage und dank unvorsichtigen Flügen, in den Abend- und Nachtstunden, schwimmen zwischen Mitte Mai und Anfang Juni regelmäßig tote Fliegen auf der Wasseroberfläche. Sobald die Bachforellen durch die Sonne geweckt werden, gehen sie auf Nahrungssuche und nehmen die Maifliegen als Köstlichkeit gerne an. Typischerweise suchen die Bachforellen Kehrwasser nach den Maifliegen ab, was die Fischerei mit diesen Fliegen anspruchsvoll macht. Ein langes und dünnes Vorfach ist ebenso wichtig wie eine ruhige Hand, viele Forellen werden sich ihre Imitation lange und vorsichtig anschauen. Natürlich ist auch eine Fliegenrolle von Vosseler eine gute Hilfe. Am besten die DC 2 (3/4, oder 5/6), oder de Passion (ebenfalls 3/4 oder 5/6). Selbstredend sollte auch das Muster entsprechend hochwertig und realitätsnah sein, hier macht sich eine etwas höhere Investition absolut bezahlt. DC2 Fliegenrolle 3:4 Vosseler Vosseler DC2 Fliegenrolle 3/4 Passion Fliegenrolle 3:4 Vosseler Passion Fliegenrolle 3/4

Die Morgen- und Abendstunden optimal nutzen

Während die Vorzüge der morgendlichen Fischerei mit der Maifliege bereits geschildert wurden, lohnt das abendliche Fischen genauso. Zu dieser Tageszeit in der Schlupf der jungen Fliegen üblich, von denen viele auf der Wasseroberfläche landen werden. Wenn Sie alleine an der Fischerei mit Maifliegen interessiert sind, können Sie sich im Laufe des Tages lieber Ihren Freunden und der Familie widmen. Die Aktivität von Bachforellen und anderen Forellenarten ist beim Maifliegenfischen über Mittag und Nachmittag hinweg deutlich reduzierter. Ansonsten gilt: Mit einer standardisierten Trockenschnur, einem langen und dünnen Vordach und einer attraktiven Musterauswahl mit höchster Natürlichkeit werden auch Sie das Fischen im späten Frühjahr völlig neu erleben!
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